Landkreistag
Nordrhein-Westfalen

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Landkreistag NRW zum 1. Internationalen Hausärztetag in Bonn - Der Hausarztberuf im ländlichen Raum muss attraktiver werden!

26.09.2014
Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen unterstützt die im Rahmen des 1. Internationalen Hausärztetags in Bonn erhobenen Forderungen, die Arbeitsbedingungen für Hausärzte so attraktiv zu gestalten, dass auch in Zukunft ein Anreiz zur Niederlassung in unterversorgten Gebieten besteht. „Den Analysen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens ist ausdrücklich zuzustimmen“, betont der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, Dr. Martin Klein. „Nun kommt es darauf an, auch die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen: Bund und Land müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Hausarzttätigkeit weiterhin attraktiv bleibt!“

Vor allem in den ländlichen Gebieten Nordrhein-Westfalens droht nicht zuletzt auf-grund der Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte mittelfristig ein beträchtlicher Ärztemangel, der insbesondere die hausärztliche aber auch die fachärztliche Versor-gung betrifft. Zum Teil sind schon heute einige Regionen mit geringer Besiedlung unterversorgt. Das Problem ist von der Politik zunehmend erkannt worden. Es gibt bereits eine Reihe von eingeleiteten Maßnahmen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Viele Kommunen forcieren – ungeachtet des Sicherstellungsauftrages der Kassenärztlichen Vereinigung – die Ansiedlung von Ärzten, um hier Feinsteue-rungsimpulse zu geben. „Unabhängig von diesen Initiativen muss aber die Hausarzttätigkeit auch wirtschaftlich interessant sein, wenn wir das Ziel erreichen wollen, Ärzte dauerhaft im ländlichen Raum anzusiedeln. Dafür müssen angemessene Vergütungsanreize geschaffen werden“, bringt es Dr. Martin Klein auf den Punkt.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Pressesprecherin Dr. Esther Rabeling, Tel. 0211.300491.121, Fax: .5121, E-Mail: presse@lkt-nrw.de.