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Enormer Anstieg der Pflegebedürftigen in NRW: Landkreistag NRW: Hohe Pflegebedürftigkeit führt zu steigenden Kreisumlagen

13.12.2016 Anlässlich der heute vom Statistischen Landesamt (IT NRW) herausgegebenen Daten zum Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen in NRW erwartet der Landkreistag NRW, dass sich die Kreisumlagen weiterhin deutlich nach oben entwickeln.

Anlässlich der heute vom Statistischen Landesamt (IT NRW) herausgegebenen Daten zum Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen in NRW erwartet der Landkreistag NRW, dass sich die Kreisumlagen weiterhin deutlich nach oben entwickeln. Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Klein hebt hervor: „Da die Kreise in NRW die Hauptkostenträger der Hilfe zur Pflege sind, schlägt sich die Steigerung der nordrhein-westfälischen Pflegebedürftigen um 9,7 Prozent in zwei Jahren in den Kreisumlagen nieder. Die Umlagen wiederum müssen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden erbringen.“ Mit Blick auf die demografische Entwicklung seien in Zukunft noch stärkere Steigerungsraten der Kreisumlagen zu befürchten. „Das System der Pflegeversicherung als Teilkaskoversicherung trägt nur einen Teil der Kosten“, erläutert Dr. Martin Klein.

Sofern die Pflegebedürftigen die Aufwendungen nicht selbst übernehmen können und die Leistungen der Pflegeversicherung in der ambulanten oder stationären Pflege nicht ausreichen, haben die Kreise die Mehrkosten im Rahmen der sogenannten Hilfe zur Pflege zu tragen. Die Kosten der Hilfe zur Pflege haben sich in den vergangenen Jahren stets überproportional nach oben entwickelt und belasten die Kreishaushalte immer stärker.

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