Infrastrukturkonferenz NRW 2026: Gemeinsam Brücken bauen

21. September 2026: Bei der Infrastrukturkonferenz NRW im September 2026 hat das Land NRW die Verkehrsakteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene an einen Tisch gebracht, um gemeinsam Lösungen voranzubringen, um Brückenmodernisierungen schneller und effizienter zu machen.
Infrastrukturkonferenz NRW 2026. Foto: MUNV NRW/Andreas Buck

Bei der Infrastrukturkonferenz NRW im September 2026 brachte das Land NRW die Verkehrsakteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene an einen Tisch gebracht, um die Brückensanierungen in NRW schneller voranzubringen. Für den LKT NRW nahm an der Podiumsdiskussion der Ersten Beigeordnete Dr. Marco Kuhn teil.

Bei der Infrastrukturkonferenz NRW im September 2026 brachte das Land NRW die Verkehrsakteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene an einen Tisch gebracht, um gemeinsam Lösungen voranzubringen, um Brückenmodernisierungen schneller und effizienter zu machen. Für den Landkreistag nahm an der Podiumsdiskussion der Ersten Beigeordnete Dr. Marco Kuhn teil.

In einer gemeinsamen Erklärung verabredeten das Bundesverkehrsministerium für Verkehr, Das Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW, die Deutsche Bahn InfraGo AG, die Autobahn GmbH, die kommunalen Spitzenverbände (Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW), das Landesbetrieb Straßenbau NRW und die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt verschiedene verkehrsträgerübergreifende Maßnahmen und Projekte.

Die Kommunen Verantworten mit rund 15.000 Brücken fast die Hälfte der Brücken in NRW. Sie stehen vor der Mammutaufgabe, in den kommenden Jahren einen Teil dieser Bauwerke sanieren oder neu bauen zu müssen. Dabei sollen die Kommunen künftig stärker vom Land bei der Planung und Umsetzung unterstützt werden. Zudem werden für die Sanierung der kommunalen Brückeninfrastruktur erhebliche Mittel aus dem Sondervermögen bereitgestellt.

Dazu sagten die Hauptgeschäftsführer der drei kommunalen Spitzenverbände Christian Schuchardt (Städtetag NRW), Dr. Martin Klein (Landkreistag NRW) und Christof Sommer (Städte- und Gemeindebund NRW): „Brücken sind unverzichtbare Bausteine der Mobilität in den Städten, Kreisen und Gemeinden. Unsere Infrastruktur benötigt massive Investitionen. Auch die kommunale Brückeninfrastruktur muss jetzt konsequent ertüchtigt und für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden. Die Kommunen investieren bereits erhebliche Mittel, doch den Sanierungsstau können sie nicht aus eigener Kraft auflösen. Dafür braucht die kommunale Ebene dauerhaft ausreichende Finanzmittel und eine wirksame sowie enge Zusammenarbeit aller Akteure bei Planung und Bau. Entscheidend ist, dass wir jetzt ins Handeln kommen. Denn funktionierende Brücken sind eine Voraussetzung dafür, dass Menschen vor Ort mobil bleiben und Unternehmen dort zuverlässig wirtschaften können.“

Link zur Pressemitteilung des MUNV NRW "Brücken haben Priorität: NRW macht Tempo bei der Sanierung" sowie zur gemeinsamen Erklärung "Gemeinsam Brücken bauen".