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NRW-Kreise in Zahlen

Zahl des Monats

März 2018: 3.700 allgemeinbildende Schulen und Berufskollegs in NRW-Kreisen

3.700

Die meisten Schulen in Nordrhein-Westfalen sind im kreisangehörigen Raum angesiedelt: In den 31 NRW-Kreisen gibt es knapp 3.500 allgemeinbildende Schulen und mehr als 200 Berufskollegs.

Landesweit befinden sich somit rund 64 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen und rund 53 Prozent aller Berufskollegs im kreisangehörigen Raum (Quelle: IT.NRW, Stand 27.03.2018). Dort lernen derzeit insgesamt knapp 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in rund 57.500 Klassen.

Unter den Kreisen mit den meisten Schulen sind der bevölkerungsreichste Kreis NRWs, der Kreis Recklinghausen (171 allgemeinbildenden Schulen und 11 Berufskollegs), der Rhein-Sieg-Kreis (194 allgemeinbildende Schulen und 8 Berufskollegs) und der Kreis Mettmann (145 allgemeinbildende Schulen und 8 Berufskollegs). Im Kreis Steinfurt mit seinen 24 kreisangehörigen Städten und Gemeinden gibt es 157 allgemeinbildende Schulen und 11 Berufskollegs.

Zu den allgemeinbildenden Schulen zählen neben den Grundschulen unter anderem auch die Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Förderschulen und Weiterbildungskollegs. Die Städte und Gemeinden sind regelmäßig Schulträger der allgemeinbildenden Schulen. Die Kreise sind im Grundsatz für die Berufskollegs und für den überwiegenden Teil der Förderschulen zuständig.

Februar 2018: 3.600.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in NRW-Kreisen

3.600.000

In den 31 Kreisen in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 3,6 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Das sind landesweit mehr als die Hälfte aller sozialversicherungspflichtigen Jobs.

Mit rund 3,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten rund 53,6 Prozent im kreisangehörigen Raum (Quelle: BA, Stand 30.6.2017). Darunter sind rund zwei Millionen Männer und über 1,5 Millionen Frauen.

Zu den Kreisen mit den meisten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen gehören der Kreis Mettmann (rund 185.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte), der Rhein-Kreis-Neuss (rund 145.000), die Städteregion Aachen (rund 209.000), der Rhein-Sieg-Kreis (rund 156.000), der Kreis Recklinghausen (rund 163.000) und der Märkische Kreis (rund 160.000).

Der Kreis mit der höchsten Dichte an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen ist der Kreis Gütersloh mit rund 47,5 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pro 100 Einwohnern. Ihm folgen die Kreise Olpe (42,3), Siegen-Wittgenstein (rund 41,0) und Minden-Lübbecke (rund 40,4).

Januar 2018: NRW-Kreise haben rund 11.000.000 Einwohner

11.000.000

In den 31 Kreisen in Nordrhein-Westfalen leben rund 11 Millionen Menschen. Damit leben mehr als 60 Prozent der Einwohner NRWs im kreisangehörigen Raum. Im Ländervergleich haben die NRW-Kreise mehr Einwohner als die fünf neuen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammengenommen.

Der Kreis Recklinghausen ist der bevölkerungsreichste Kreis in NRW und hat sogar mehr Einwohner als die Stadt Dortmund. Mit über 615.000 Einwohnern ist er auch im deutschlandweiten Kreisvergleich auf Platz Eins. Die wenigsten Einwohner hat in NRW der Kreis Olpe (rund 135.000, Stand 2015). Im Durchschnitt leben in den NRW-Kreisen rund 350.000 Einwohner auf 1000 Quadratkilometern.

Die Kreise untergliedern sich in mehrere - zwischen sieben und 24 - kreisangehörige Städte und Gemeinden. Im Durchschnitt gibt es in jedem nordrhein-westfälischen Kreis zwölf Städte und Gemeinden. Dabei stehen die Kreise mit ihren Städten und Gemeinden in einem engen partnerschaftlichen Verhältnis zueinander. Sie teilen sich die Aufgaben, die von einer kreisfreien Stadt alleine wahrgenommen werden, weil die Verwaltungskraft der einzelnen Gemeinden nicht ausreicht, um die Aufgabenvielfalt qualitativ hochwertig und zugleich wirtschaftlich zu erfüllen.

Die Kreise übernehmen etwa die öffentliche Jugendhilfe und soziale Angelegenheiten der meisten kreisangehörigen Kommunen, sind verantwortlich für Rettungswesen sowie Brand- und Katastrophenschutz, aber auch für Gesundheitswesen und Lebensmittelüberwachung. Weitere Aufgaben sind zum Beispiel Tierschutz, Landschaftsschutz, Kraftfahrzeugzulassung sowie Bauaufsicht und Unterhaltung der Kreisstraßen.

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