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NRW-Kreise in Zahlen

Januar 2018: NRW-Kreise haben rund 11.000.000 Einwohner

11.000.000

In den 31 Kreisen in Nordrhein-Westfalen leben rund 11 Millionen Menschen. Damit leben mehr als 60 Prozent der Einwohner NRWs im kreisangehörigen Raum. Im Ländervergleich haben die NRW-Kreise mehr Einwohner als die fünf neuen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammengenommen.

Der Kreis Recklinghausen ist der bevölkerungsreichste Kreis in NRW und hat sogar mehr Einwohner als die Stadt Dortmund. Mit über 615.000 Einwohnern ist er auch im deutschlandweiten Kreisvergleich auf Platz Eins. Die wenigsten Einwohner hat in NRW der Kreis Olpe (rund 135.000, Stand 2015). Im Durchschnitt leben in den NRW-Kreisen rund 350.000 Einwohner auf 1000 Quadratkilometern.

Die Kreise untergliedern sich in mehrere - zwischen sieben und 24 - kreisangehörige Städte und Gemeinden. Im Durchschnitt gibt es in jedem nordrhein-westfälischen Kreis zwölf Städte und Gemeinden. Dabei stehen die Kreise mit ihren Städten und Gemeinden in einem engen partnerschaftlichen Verhältnis zueinander. Sie teilen sich die Aufgaben, die von einer kreisfreien Stadt alleine wahrgenommen werden, weil die Verwaltungskraft der einzelnen Gemeinden nicht ausreicht, um die Aufgabenvielfalt qualitativ hochwertig und zugleich wirtschaftlich zu erfüllen.

Die Kreise übernehmen etwa die öffentliche Jugendhilfe und soziale Angelegenheiten der meisten kreisangehörigen Kommunen, sind verantwortlich für Rettungswesen sowie Brand- und Katastrophenschutz, aber auch für Gesundheitswesen und Lebensmittelüberwachung. Weitere Aufgaben sind zum Beispiel Tierschutz, Landschaftsschutz, Kraftfahrzeugzulassung sowie Bauaufsicht und Unterhaltung der Kreisstraßen.

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